Freie Demokraten - Kreisverband der FDP Emden
Kreisverband der FDP
in der Seehafenstadt Emden

07.03.2017 von Freddy Narewski

Positive Antwort zum Aussichtsturm

Fachbereich Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung
Aussichtsturm im Emder Hafen
An
FDP-Fraktion
Herrn Bolinius

Ihre Anfrage vom 19.01.2017

Sehr geehrter Herr Bolinius,
das Thema Aussichtsturm wurde im Jahr 2011mit verschiedenen Varianten geprüft. Auf Grund der erwarteten Kosten der Planung und Schwierigkeiten der Festlegung geeigneter Hafenstandorte wurde das Thema nicht weiter verfolgt.
Im Rahmen des neuen Sanierungsgebietes Port Artur Transaval gibt es erste Überlegungen, neue Wege im Stadtteil zu erschließen und auch den Hafen erlebbarer zu machen.
Im Zuge der Entwicklung des Rahmenplanes Port Arthur Transvaal wird die Thematik geprüft. Eine Zugänglichkeit markanter Punkte im Hafen wird seitens der Verwaltung nach wie vor für sinnvoll erachtet.
Mit freundlichem Gruß
i. A. gez.
Kinzel
Fachbereichsleiter
04921 87-1388
04921 87-101388
kinzel@emden.de



FDP-Fraktion

Erich Bolinius

Fraktionsvorsitzender

 

Emden, den 19.1.2017

 

An den

Vorstand der Stadt Emden

z. Hd. Herrn Oberbürgermeister Bernd Bornemann

 

Öffnung des Emder Hafens für Besucher

Hier: Aussichtsturm im Emder Hafen

Vorlage  15/2145 – STU-Sitzung vom 28.9.2011

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

in den letzten Tagen wird in der Öffentlichkeit ein Vorschlag über die Öffnung des Emder Hafens für die Bürgerschaft vom Vorsitzenden der Emder Kaufmannschaft, Claas Brons, erneut diskutiert. Herr Karsten Dirks bringt lt. EZ die Erstellung eines Besucher-Plattforms ins Gespräch.

 

Die FDP-Fraktion steht einer Öffnung des Emder Hafens für die Bürgerschaft seit Jahren positiv gegenüber. Am 2. September 2011 haben wir von der FDP-Fraktion vorgeschlagen, einen Aussichtsturm für Besucher zu erstellen (siehe untenstehend). N-Ports und Tourismus-Marketing-GmbH hatten wir vorher kontaktiert. Beide Gesellschaften haben sich damals positiv für unseren Antrag ausgesprochen.

Im Stadtentwicklungsausschuss am 28.9.2011 wurde mit nur 2 Gegenstimmen beschlossen (siehe untenstehenden Auszug aus der Niederschrift), dass die Verwaltung Vorschläge zur Umsetzung erarbeiten und dann den städtischen Gremien diese zur endgültigen Beschlussfassung (siehe anliegende PDF-Datei) vorlegen soll.

 

Ich habe in meinen Unterlagen keine weiteren Vorlagen oder Ausarbeitungen der Verwaltung über diese Angelegenheit gefunden.

Ich bitte deshalb namens der FDP-Fraktion mir mitzuteilen, ob der im Ausschuss am 28.9.2011 gefasste Beschluss von der Verwaltung ausgeführt wurde. Wenn ja, bitte ich um Zustellung der Ausarbeitung.

Wenn nicht, bitte ich mir die Gründe mitzuteilen und auch gleichzeitig aufzugeben, wie Sie insgesamt zu diesem Vorschlag (Öffnung des Hafens für Besucher und Erstellung eines Aussichtsturmes oder Plattform)  heute stehen.

Es ist der FDP-Fraktion natürlich klar, dass die Stadt in der augenblicklichen finanziellen Situation alleine die Erstellung ohne Zuschüsse der öffentlichen Hand (Land, Bund bzw. Europa) oder aus der Privatwirtschaft einschließlich Tourismus-GmbH zurzeit nicht durchführen kann, aber Möglichkeiten der Erstellung sollten geprüft werden, u.a. beispielsweise von der Zukunft GmbH. Was in anderen Städten (2 Beispiele siehe ganz untenstehend) möglich ist, müsste nach Ansicht der FDP auch in Emden möglich sein.

 

Wegen der augenblicklichen Diskussion in der Öffentlichkeit bitte ich höflichst um eine kurzfristige Antwort.

 

Mit hartelk Gröten

Erich Bolinius

 

 

Anlagen

Div. Unterlagen zu diesem Punkt.

 

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TOP 10: Aussichtsturm im Emder Hafen, - Antrag der FDP-Fraktion vom 02.09.2011

Sitzung:

28.09.2011   STU/060 

Beschluss:

mit Stimmenmehrheit

Abstimmung:

Ja: 7, Nein: 2, Enthaltungen: 0

Vorlage: 

15/2145 

 

 

Beschlussvorlage Antrag 22 KB

 
 

AntragAussichsturm2 9 2011 11 KB

 
 

Aussichtstürme 48 KB

 

Die FDP-Fraktion beantragt, dass seitens der Verwaltung Vorschläge zur Erstellung eines Aussichtsturmes im Hafen ausgearbeitet und danach den entsprechenden Gremien der Stadt zur Beschlussfassung vorgestellt werden.

 Herr Bornemann gibt zu bedenken, dass die Umsetzung eine Frage des Haushalts sei.

 Weiterer Vortrag hierzu wird nicht gewünscht.

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Aussichtsturm im Emder Hafen als weiteren Anziehungspunkt für Touristen und Einheimische

Ostfriesen Zeitung 30.9.2011  

 EMDEN /MÜ - Bisher war es nur eine Idee, jetzt wird konkret daran gearbeitet: Die Stadt soll Vorschläge für den Bau eines Aussichtsturms im Emder Hafen erarbeiten und geeignete Standorte suchen. Damit hat der Ratsausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt am Mittwoch die Verwaltung beauftragt. Das Gremium stimmte ohne längere Diskussion mit Mehrheit einem entsprechenden Antrag der FDP-Fraktion zu. Die SPD-Mehrheitsfraktion ist sich in dieser Frage aber nicht einig. Zwei von sechs SPD-Mitgliedern im Ausschuss votierten dagegen. Es wird vor allem daran gezweifelt, dass sich das Projekt finanzieren lässt. Die FDP hatte bereits im Juli bei der Vorstellung ihres Wahlprogramms den ersten Vorstoß für den Aussichtsturm gemacht (die OZ berichtete). Sie will, dass Touristen und Einheimische den aus Sicherheitsgründen größtenteils für die Öffentlichkeit gesperrten Außenhafen wieder so erleben können, wie es früher an der Westmole möglich war. Als Standort schlugen die Liberalen das „Middelmantje“ – das ist die Landzunge zwischen Westmole und Großer Seeschleuse – vor. Vorbild ist ein Turm in Lemwerder, der 15 Meter hoch ist und 100 000 Euro kostete. Die landeseigene Hafengesellschaft N-Ports sowie die Emden Marketing und Tourismus GmbH stünden dem Projekt positiv gegenüber, sagte FDP-Fraktionsvorsitzender Erich Bolinius im Ausschuss. Das Projekt sei aber auch „eine Frage des Haushalts“, meinte der SPDFraktionsvize und künftige Oberbürgermeister Bernd Bornemann.

 


FDP-Fraktion

Erich Bolinius

Fraktionsvorsitzender

Emden, den 2. September 2011

 

An den

Vorstand der Stadt Emden

 Aussichtsturm im Emder Hafen als weiteren Anziehungspunkt für Touristen und Einheimische

 Sehr geehrte Herren des Vorstandes,

die FDP-Fraktion möchte, dass der Betrieb im Hafen, auf der Ems und auf dem Dollart wieder – wie früher an der Mole möglich – für Einheimische und Touristen erlebbar wird. Deshalb die FDP-Fraktion vor, für die Errichtung eines touristischen Anziehungspunktes einen Aussichtsturm, zu erstellen, um Interessierten die Möglichkeit zu eröffnen, die Aktivitäten im Hafen kennenzulernen und zu beobachten. Der Standort sollte, wenn möglich, auf der Mittelmantje sein.

 Die FDP-Fraktion hat sich in den letzten Monaten mehrfach mit diesem Thema beschäftigt und viele Gespräche mit Niedersachsen Ports, Hafenfirmen, Tourismusfachleuten und Hoteliers geführt, die alle positiv verliefen.

 Stadtbaurat Andreas Docter konnte uns auf persönlicher Anfrage berichten, dass es auch seitens von Niedersachsen Ports in der Vergangenheit derartige Vorschläge gab, allerdings an einem anderen Standort, die jedoch aus verschiedenen Gründen bisher nicht verwirklicht wurden. Dass die Niederlassung Niedersachsen Ports dem Bau eines Aussichtsturmes positiv gegenübersteht wird von der FDP-Fraktion außerordentlich positiv bewertet.

 Der Geschäftsführer der „Emden Marketing und Tourismus GmbH“, Rainer Gerdes, hat gestern – 1.9.2011 – auf meine Nachfrage im RPA-Ausschuss, als es um den Geschäftsbericht der Gesellschaft des Jahres 2010 ging, sich auch für einen Aussichtsturm im Hafen als weiteren Anziehungspunkt für Touristen und Einheimische ausgesprochen.

 In vielen Städten in Deutschland gibt es Aussichtstürme, mit und ohne Gastronomie, die touristische Highlights wurden. Einige wurden mit Zuschüssen des Landes bzw. der EU erstellt.

 Namens der FDP-Fraktion beantrage ich hiermit, dass seitens der Verwaltung Vorschläge zur Erstellung eines Aussichtsturmes ausgearbeitet und danach den entsprechenden Gremien der Stadt Emden zur Beschlussfassung vorgestellt werden

  In der anliegenden Datei sind beispielhaft Bilder von zwei  Aussichtstürmen  – Iesteberg und Lemwerder – dargestellt.

  Für Ihre Bemühungen herzlichen Dank im Voraus.

  Mit freundlichen Grüßen

Erich Bolinius

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Anlage

Aussichtstürme - zwei Beispiele

 Anlage zu dem FDP-Antrag vom 2.9.2011

1. Aussichtsturm Isteberg/ Wilsum

Aussichtsturm am Isterberg

Auf dem Isterberg zwischen Nordhorn und Bad Bentheim befindet sich der ca. 35 m hohe Aussichtsturm mit Blick auf die Burg Bentheim und dem Schüttorfer Kirchturm.

Der Isterberg, mit 68 m über NN ohnehin die höchste Erhebung in der Samtgemeinde Schüttorf, ist künstlich noch einmal erhöht worden. Zu Ostern 1999 wurde ein ca. 35 m hoher Aussichtsturm als ein neues touristisches „Highlight“ der Region für die Öffentlichkeit freigegeben. Genau 110 Stufen aus Eichenholz müssen zwischen den 4 leuchtend grünen Stützen des Stahlgerüstes überwunden werden, um schließlich von der 64 m² großen Plattform die Aussicht über die Landschaft genießen zu können. Dem Besucher eröffnet sich ein einmaliger und interessanter Ausblick in alle Himmelsrichtungen, so sind z. B. mühelos die Burg Bentheim und der Schüttorfer Kirchturm zu erkennen. Der Aussichtsturm ist täglich bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet, der Aufstieg ist kostenlos.

 2. Aussichtsturm Lemwerder

Ein kleiner Ausflug bietet Weitblick über große Teile der Region


Der Aussichtsturm bietet einen guten Überblick über
Lemwerder mit Yachthafen, Werft und Gewerbegebiet
am Flugplatz, Vegesack, das Werderland und das
Stedinger Land und ist auch zu Fuß vom Fähranleger
der Weserfähre in Lemwerder aus schnell erreichbar.
Unten: Blick vom Turm über Yachthafen, Werft
Abeking und Rasmussen, Weser und Vegesack.

Lemwerder ist seit Dezember 2009 mit dem Ausichtsturm um eine touristische Attraktion bereichert worden. Er steht am Deich zwischen Yachthafen und dem Werkstor des ehemaligen Werkflughafens Lemwerder dem heutigen Gewerbegebiet Aero Mare und ist auch von Vegesack aus mit der Weserfähre schnell zu erreichen.

15 Meter Stahlkonstruktion mit 64 Stufen

Der Turm misst 15 Meter bis zur Spitze und erreicht durch seinen Standort am höchsten Punkt Lemwerders auf dem Hügel am Weserdeich rund 25 Meter über Normalnull.

Wer die 64 Stufen der metallenen Wendeltreppe erklommen hat, wird mit einem Panoramablick weit in die Region hinein belohnt.

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 Neue Fördergelder für den Aussichtsturm

Lemwerder. Die Gemeinde Lemwerder lässt sich den neuen Aussichtsturm am Weserufer zwar etwas kosten, bekommt aber auch Geld dafür. In einem ersten Abschnitt konnten Zuwendungen in Höhe von 40 Prozent der Nettokosten des stählernen Turms eingeworben werden. Jetzt hat die Gemeinde die Bestätigung erhalten, dass die Gestaltung des Turmumfeldes zu 40 Prozent gefördert wird.

Die Behörde für Geoinformationen, Landentwicklung und Liegenschaften Oldenburg fördert die Maßnahme mit 17 890 Euro. Geplant ist, so Bürgermeister Hans-Joachim Beckmann, die Fläche um den Turm zu pflastern. Zur Weser hinunter sollen ein Weg und eine Treppe angelegt werden. Der I. Oldenburgische Deichband stellt passende Schautafeln auf. Die Gemeinde will auch Sitzmöglichkeiten unter dem Turm schaffen.

Die Zuwendungsgelder müssen noch in diesem Jahr verbaut werden. Dennoch stehe für die Gemeinde zunächst die Verlegung der Schulbushaltestelle auf dem Programm, so Beckmann. Anschließend sollen Parkflächen vor Hort und Kita in der Detmarstraße angelegt, danach die Deichtreppe wiederhergestellt werden. Daran werde sich die Umfeldgestaltung des Turmes anschließen.

Auch für die Verlegung der Schulbushaltestelle aus der Schulstraße an die Einmündung Detmarstraße/An der Kirche bekommt die Gemeinde einen Zuschuss. Die Baumaßnahme, die mit 105 000 Euro veranschlagt ist, ist in einer ersten Zuwendung bereits mit 79 000 Euro von der Landesnahverkehrs-Gesellschaft aus Hannover bezuschusst worden. Jetzt ist, wie Bürgermeister Beckmann mitteilte, ein weiterer Zuschuss in Höhe von 9375 Euro vom Zweckverband Verkehrsverbund Bremen-Niedersachsen (ZVBN) eingegangen. Der Zweckverband hat sich beteiligt, weil Busse, die diese Haltestelle bedienen, zum Teil auch im Linienverkehr unterwegs sind. (joh)

Behörde gibt Zuschuss für Umfeldgestaltung bei „Weitblick“ – Förderung auch für Schulbushaltestelle