Freie Demokraten - Kreisverband der FDP Emden
Kreisverband der FDP
in der Seehafenstadt Emden

08.06.2017 von Freddy Narewski

Gedenkbake auf dem Middelmantje

FDP-Fraktion

ebolinius

Erich Bolinius

Fraktionsvorsitzender

 

Emden, den 8.6.2017

An den

Vorstand der Stadt Emden

 

Gedenkbake auf dem Middelmantje

Friedhof Nesserland der bessere Ort?

 

Sehr geehrte Herren,

aus der heutigen EZ entnahm ich, dass auf dem Middelmantje die Aufstellung einer Gedenkbake aus Holz geplant ist.

Sicherlich ist es lobenswert, dass die Schifffahrtsgesellschaft Germania Gedenktafeln eine solche Bake in Emden aufstellen lassen will. Können doch die Hinterbliebenen die Namen der Gestorbenen, die auf See bestattet worden sind, auf dieser Bake anbringen. So haben sie auch eine Stelle, wo sie trauern können.

 

Ich weiß nicht, ob die Stadt Emden Einfluss auf die Aufstellung einer Gedenkbake hat und ob sie eventuell schon kontaktiert wurde.

Wenn ja, bitte ich darüber nachzudenken, ob nicht für die Aufstellung einer solchen Gedenkbake der Friedhof Nesserland, der ja noch bis zum Jahr 2036 Bestandsschutz genießt und sich im städtischen Besitz befindet, nicht der bessere Ort für ein Gedenken ist.

 

Wie Sie wissen, habe ich mich namens der FDP-Fraktion seit 2008 wiederholt für die Sanierung des Friedhofes Nesserland eingesetzt, übrigens mit Erfolg. (siehe untenstehende Berichte). Ein Stück Emder Kulturgeschichte ist so erhalten geblieben.

 

Die Aufstellung einer Gedenkbake neben der vorhandenen Informationstafel auf dem Friedhof Nesserland könnte meines Erachtens dazu dienen, den Friedhof wieder stärker ins Bewusstsein der Bürgerschaft zu bringen.

 

Mit hartelk Gröten

Erich Bolinius

 

Kopie: Schifffahrtsgesellschaft Germania

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Anlagen

Ostfriesen Zeitung 8.8.2012

Es grünt so grün auf dem Friedhof Nesserland

 KULTUR Gelände wieder verwildert / Stadt verspricht Abhilfe

FDP-Fraktionsvorsitzender Erich Bolinius hat sich beschwert. Mit Erfolg: Das Boden- und Kulturdenkmal soll jetzt regelmäßig gepflegt werden.

VON JULIA KÜTER UND HEINER SCHRÖDER 

EMDEN - Hinter dichtem Grün, Klettendisteln und Brennnesseln liegt ein Emder Boden- und Kulturdenkmal versteckt – der Friedhof Nesserland. Er ist nur noch vage durch eine Informationstafel zu erkennen. Zwischen den Grabsteinen liegen einige Müllsäcke. Dazu gesellen sich dicke Nacktschnecken, Wespen, Schmetterlinge und alles mögliche andere Getier. „Ich bin über den Zustand erschüttert“, schimpft Erich Bolinius, Fraktionsvorsitzender der FDP im Emder Rat. Er hat sich an die Stadtverwaltung gewandt – mit Erfolg: In den nächsten Tagen rückt der Bau- und Entsorgungsbetrieb Emden (BEE) mit einem Trupp an.

„Da hat es wohl mangelnde Absprachen gegeben“, sagte gestern BEE-Leiter Nils Andersson. Der momentane Zustand des Friedhofs sei in der Tat nicht hinnehmbar. Darum würden in den nächsten Tagen der Rasen gemäht, die Büsche beschnitten und der Müll weggeräumt. Zudem werde der Friedhof Nesserland in den Pflegeplan des BEE aufgenommen. Das heißt: Mehrmals im Jahr werden sich BEE-Mitarbeiter um das Gelände kümmern.

Erst vor zwei Jahren war der Friedhof für rund 45 000 Euro saniert worden. Der Friedhof hat noch bis zum Jahr 2036 Bestandsschutz. Der Kulturausschuss der Stadt Emden hatte schon im Januar 2008 beschlossen, dass die Warft, auf der der Friedhof liegt, eine „würdige Gestaltung“ erhalten soll. Damals hatte die Stadt angekündigt, die Wiese dreimal jährlich unter geringem Aufwand zu mähen und Rasen einzusäen. Die größeren Bäume sollten erhalten bleiben.

Die jährlichen Pflegekosten beliefen sich auf ungefähr 1800 Euro, hieß es. Auch über einen kleinen Weg von der Nesserlander Straße zum Friedhof sollte nachgedacht werden. Eine Infotafel wurde aufgestellt, die über den Friedhof Auskunft gibt. Eine solche Tafel fehlt allerdings an der Nesserlander Straße, so dass nur Ortskundige den Friedhof finden. Der Vorsitzende des Vereins „Kultur am Emsdelta“, Johannes Riepma, hatte damals sogar angeboten, dass Künstler Skulpturen auf dem Gelände aufstellen. Dieser Vorschlag wurde jedoch wegen der jährlichen Pflegekosten abgelehnt.

Bolinius setzte sich in seinem Schreiben an die Stadt auch dafür ein, den Weg anzulegen. „Da hierfür Mittel bereitgestellt werden müssen, bitte ich den Punkt in der nächsten Kulturausschusssitzung zu behandeln und einen Beschluss herbeizuführen“, so Bolinius. Nach Auskunft von Andersson ist derzeit nicht daran gedacht, einen Weg zu bauen, weil das auch wieder einen Pflegeaufwand bedeuten würde. Der BEE, so Andersson, müsse die Pflege des Nessserlander Friedhofs bislang aus seinem eigenen Etat bestreiten.

Stichwort

Der Friedhof Nesserland steht auf dem Boden der Halbinsel Nesserland, die vor 500 Jahren noch zum Rheiderland gehörte und erst durch die Cosmas- und Damianflut 1509 eine Emden vorgelagerte Insel wurde. Im 19. Jahrhundert wurde Nesserland durch Eindeichungen ein Teil der Stadt Emden und des Hafens.


Emder Zeitung vom Mittwoch, 8. August 2012, Seite 7

Friedhof

Nesserland verlottert

Unkraut und Disteln verunstalten das Gelände.

Emden. Der Friedhof Nesserland, vor zwei Jahren für 45 000 Euro saniert, ist in einem Zustand, der den FDP-Fraktionsvorsitzenden Erich Bolinius empört. Man müsse sich schämen, wenn man auswärtigen Bekannten diesen Friedhof zeige. „Ich bin erschüttert”, bekennt Bolinius. Wolle man einen Blick auf die ehemalige Warft werfen, so müsse man sich durch meterhohes Unkraut, Klettendisteln und Brennnessel „hindurchkämpfen”. Wege gebe es auch nicht.

2008 habe man im Rahmen einer Sitzung des Kulturausschusses sich belehren lassen, dass die Warft des Friedhofes Nesserland ein Boden- und Kulturdenkmal sei. Es sei damals die Rede von einer „würdigen Gestaltung” gewesen, da der Friedhof noch Bestandsschutz bis 2036 genieße. Angeregt wurde, eine Wiese anzulegen, die dreimal im Jahr geschnitten werde.

Namens seiner Fraktion bittet Bolinius, die Fläche kurzfristig zu mähen und dies zukünftig jährlich mindestens dreimal - wie beschlossen und zugesagt - durchzuführen. Außerdem solle nun auch ein Weg angelegt werden. Daher soll das Thema im nächsten Kulturausschuss behandelt werden.

Es hatte seinerzeit verschiedene Vorschläge gegeben, wie man die Fläche so nutzen könne, dass die Öffentlichkeit auch von der Existenz dieses Ortes Kenntnis nähme. Unter anderem hatte der Verein „Kultur am Emsdelta” angeregt, auf dem Gelände Skulpturen aufzustellen. Auch die Grünen hatten Ideen für einen Rundweg eingebracht.


Erich Bolinius

Fraktionsvorsitzender

 

Emden, den 7.8.2012

 

An den

Vorstand der Stadt Emden

 

Friedhof Nesserland

 

Bezug:

Unter anderem Vorlage 15/0561 und FDP-Antrag 15/1236/1 - Kulturausschusssitzung vom 1.9.2009

 

Sehr geehrte Herren,

die FDP-Fraktion hat sich für die Sanierung des Friedhofes Nesserland in den vergangenen Jahren mit Erfolg eingesetzt.

Ich habe mir jetzt den vor zwei Jahren für 45.000 Euro sanierten Friedhof Nesserland angesehen und bin über den Zustand erschüttert.

Es besteht nach meiner Ansicht dringender Handlungsbedarf. Möchte man einen Blick auf die ehemalige Warft werfen, so muss man sich durch meterhohes Unkraut – vor allem Klettendistel aber auch Brennnessel – „durchkämpfen“. Bei Regenwetter wird die Kleidung nass, da es keine freien Wege gibt.

 

Der Verein „Kultur am Emsdelta“ unter seinem Vorsitzenden Johannes Riepma hat seinerzeit angeboten, Skulpturen auf dem Gelände aufzustellen. Leider wurde dieses Angebot abgelehnt. Vielleicht wäre der jetzige Zustand bei Verwirklichung der Vereinspläne nicht aufgetreten. 

 

Es wurde seinerzeit beschlossen, den Friedhof, es besteht noch bis zum Jahr 2036 Bestandsschutz (!), wieder einfach, aber würdig zu gestalten. Davon kann zurzeit keine Rede mehr sein.

In dem Protokoll der Kulturausschusssitzung am 15.1.2008 heißt es unter anderem:

 

„Landschaftsplaner Seidel betont, die Warft des Friedhofes Nesserland sei ein Boden- und Kulturdenkmal. Daher sei es rechtlich nicht möglich, sie zu überplanen. Es gehe darum, eine angemessene Planung für diese Friedhofsfläche zu finden. Ihm erscheine es nicht sinnvoll, eine öffentliche Grünfläche herzustellen, da diese an der Stelle wenig Anklang auch in Bezug auf die industriell geprägte Umgebung finden werde. Dennoch müsse der Ort entsprechend seiner kulturellen Bedeutung gewürdigt werden. Er halte es durchaus für angezeigt, sich als Stadt Emden ganz bewusst dieser Friedhofswarft anzunehmen, sie ins Stadtgebiet einzuschließen und mit einer würdigen Gestaltung hervorzuheben und zu bewahren.

Herr Docter entgegnet, es läge noch kein Zeitrahmen vor, da der Rat noch keine Entscheidung getroffen habe. Im Moment gehe die Verwaltung davon aus, dass sich die Kosten für die Herstellung auf ca. 40.000 bis 45.000 € belaufen würden. Es sei das Ziel, eine Wiese anzulegen, die im Prinzip dreimal im Jahr mit geringem Aufwand maschinell gemäht werde, sodass Kosten in Höhe von ungefähr 1.800 € jährlich entstehen würden. Über einen Weg sollte auch erst in einem zweiten Schritt nachgedacht werden. Auch hier sollten keine pflegeintensiven Einbauten ins Gelände vorgenommen werden…… „

 

Auf eine Anfrage meiner Fraktion vom 30.5.2009 wegen der Haushaltsmittel wurde seitens der Verwaltung folgendes mitgeteilt: 

 

 „In einer verwaltungsinternen Arbeitsgruppe mit den betroffenen Fachdiensten (Stadtplanung, Untere Denkmalschutzbehörde, Landesmuseum) ist eine einfache Planung entstanden, die am 15.01.2008 im Ausschuss für Kultur vorgestellt wurde und die Würde des Ortes betont. Die Fläche wird zurückgeschnitten, Rasen wird eingesät, die größeren Bäume im Randbereich bleiben erhalten.

Eine Informationstafel soll über die Geschichte des Ortes informieren. Die Kosten hierfür belaufen sich auf ca. 45.000 Euro Brutto.“

 

Namens der FDP-Fraktion bitte ich, die Fläche kurzfristig zu mähen  und dies zukünftig jährlich mindestens dreimal – wie beschlossen und zugesagt - durchzuführen.

 

Außerdem sind wir der Auffassung, dass die seinerzeitige Überlegung von Stadtbaurat Docter, einen Weg anzulegen, umgesetzt werden sollte. Da hierfür Mittel bereitgestellt werden müssen, bitte ich den Punkt in der nächsten Kulturausschusssitzung zu behandeln und einen Beschluss herbeizuführen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Erich Bolinius


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Emder Zeitung                Sonnabend, 30. Mai 2009,            Seite 4

 

Darf auf Nesserland beerdigt werden?

 FDP-Fraktionschef möchte Antworten von der Stadtverwaltung

 

Von EZ-Redakteurin

INA WAGNER

Tel. 89 0042

 

Emden: Ist es möglich, dass der alte Friedhof auf Nesserland gar nicht geschlossen wurde, sondern noch Bestandsschutz hat- und zwar bis 2036? Auf diese Fragestellung ist FDP-Ratsherr Erich Bolinius bei Recherchen für sein Buch „Leven an Eems un Dullert“ gestoßen. Er möchte nun von der Stadt Emden wissen, ob das wirklich so ist und ob diese Tatsache rechtliche Konsequenzen nach sich zieht.

  Bolinius bezieht sich bei seiner Anfrage auf eine Akte, die noch im Bauaufsichtsamt lagert. Hintergrund seiner Anfrage: Im Jahr 1956 gab es eine letzte Bestattung auf Nesserland. Bolinius: „Die Ruhezeit beträgt 40 Jahre, das heißt, im Jahre 1996 hätte man, wenn man den Friedhof nicht mehr als solchen haben wollte, eine Entwidmung vornehmen müssen.“ Dies sei aber nicht geschehen, so dass auf dem Friedhof eigentlich auch noch Bestattungen durchgeführt werden dürften.

  Dem widerspricht allerdings ein Schreiben, das der Emder Zeitung vorliegt. Es handelt sich um ein Gutachten, das das Niedersächsische Landesamt für Denkmalschutz 2006 an die Stadt Emden sandte – mit der Bitte, sich an einer Eintragung als Denkmal unterstützend sich zu beteiligen und Stellung zu nehmen. Demnach wurde der Friedhof Nesserland am 9. März 1901 offiziell geschlossen – und zwar im Zusammenhang mit der Neuplanung der Nesserlander Straße. Zu diesem Zeitpunkt habe man noch die Fundamente der Nesserlander Kirche und des zugehörigen Glockenturmes erkennen können.

  Die letzte offizielle Beerdigung habe 1899 an dieser Stelle stattgefunden. Soweit das Schreiben.

 Die letzten Bestattungen, auf die sich auch Erich Bolinius bezieht, wurden 1954/56 auf besondere Bitten von Seemannspastor Scharf vorgenommen. In dem einen Fall handelte es sich um einen langjährigen Bewohner des Seemannsheims, der hier seine letzte Ruhe fand.

 Mit seiner Anfrage greift Bolinius eine Diskussion auf, die auf eine Sanierung des Areals abzielt. Dieses ist das letzte erhalten gebliebene Stück der Insel Nesserland, die Emden vorgelagert war. Ursprünglich aber handelte es sich um eine „Nase“ des Rheiderlandes.

  Der Rat hat beschlossen, in diesem Jahr 10.000 Euro f eine Grundinstandsetzung zur Verfügung zu stellen. Die FDP-Fraktion geht davon aus, dass insgesamt 45.000 Euro benötigt werden, „um dem Friedhof wieder einen würdigen Rahmen zu geben“.

  Vorschläge zur Gestaltung gibt es. Wie berichtet hatten sowohl der Verein „Kultur am Emsdelta“ wie die Fraktion der Grünen einen Entwurf eingereicht. Der Verein möchte den Friedhof in einen Skulpturengarten verwandeln, die Grünen wollen Rundwege zur Erschließung des Geländes anlegen mit Bänken und historischen Grabstellen ausgestattet.

  Somit möchte Bolinius von der Verwaltung wissen, wie weit der Stand der Sanierung gediehen ist und wie es mit Nesserland weitergehen soll.

  

 


Zum Bind 25
26725 Emden
FDP-Fraktionsvorsitzender
im Rat der Stadt Emden
Tel. 04921 57230
FAX: 99 78 23
www.fdp-emden.de

  Emden, den 30.5.09

 An den
Vorstand der Stadt Emden
Frickensteinplatz
26721 Emden

Friedhof Nesserland
Hier: Bestandsschutz bis 2036?

Sehr geehrte Herren,
bei den Recherchen für mein neues Buch "Leven an Eems un Dullert" bin ich darauf gestoßen, dass der Friedhof Nesserland angeblich noch bis zum Jahr 2036 Bestandsschutz hat. Eine Akte darüber soll es im Bauaufsichtsamt geben.
Auch soll es ein "Gutachten zur Denkmaleigenschaft des Nesserlander Friedhofs" geben, dass das NLD am 16. Juni 2006 Frau Marschall, Untere Denkmalschutzbehörde, zugesandt hat.

Bisher war mir bekannt, dass der Friedhof Nesserland am 9. 3. 1901 offiziell geschlossen worden ist - und zwar im Zusammenhang mit der Neuplanung der Nesserlander Straße. Die letzte offizielle Beerdigung fand 1899 statt. Weitere Bestattungen hat es für Kinder der dort draußen wohnenden Zollinspektoren gegeben. Jede musste jedoch gesondert genehmigt werden.

Im Jahr 1956 wurde zum letzten Mal, wohl auf Bitten vom Seemannspastor Scharf, nach meinen Unterlagen eine Person auf dem Friedhof Nesserland - später noch ein Torso - beigesetzt. Die Ruhezeit beträgt 40 Jahre, das heißt, im Jahre 1996 hätte man, wenn man den Friedhof nicht mehr als solchen haben wollte, eine Entwidmung vornehmen müssen. Dies ist nach meinen Recherchen nicht geschehen, so dass der Friedhof nach meiner Auffassung und nach Auffassung eines Baurechtexperten noch bis zum Jahr 2036 Bestandsschutz hat und in dieser Zeit sogar Bestattungen dort vorgenommen werden dürfen.

Der Rat hat einstimmig im Haushalt 2009 zunächst 10.000 Euro für eine Grundinstandsetzung zur Verfügung gestellt. Es fehlen noch rund 35.000 Euro, die nicht nur nach meiner Ansicht in den kommenden Jahren zur Verfügung gestellt worden sollten, um dem Friedhof wieder einen würdigen Rahmen zu geben. Vorschläge der Gestaltung hierzu gibt es (siehe hierzu Protokolle des Kulturausschusses vom 15.1.2008 und vom 21.4.2009).

Fragen:
Kann das Gutachten, wenn nicht geschehen, vom 16. Juni 2006, den Fraktionen kurzfristig zur Beratung zugestellt werden?
Gilt das Schließungsdatum 9.3.1901 auch offiziell, obwohl noch 1956 dort bestattet wurde?
Besteht der Bestandsschutz deshalb, wie mir von einem Experten im Baurecht gesagt wurde und 1996 keine Entwidmung erfolgte, bis zum 2036 wirklich? Wenn ja, zieht das auch Konsequenzen rechtlicher Art nach sich?
Werden im Haushaltsentwurf vom Kämmerer für 2010 seitens der Verwaltung weitere Mittel für die Sanierung eingesetzt?
Wird der Verein „Kultur am Emsdelta", der sich bereit erklärt hat, sich an der Sanierung mit einem eigenen Vorschlag zu beteiligen, bei der Gestaltung des Friedhofes eingebunden?
Wie ist der Stand der Sanierung und wie soll es weitergehen?

Namens meiner Fraktion bitte ich, diese Fragen unter einem gesonderten Tagesordnungspunkt in der nächsten Sitzung des Kulturausschusses zu beantworten.