Freie Demokraten - Kreisverband der FDP Emden
Kreisverband der FDP
in der Seehafenstadt Emden

17.07.2017 von Freddy Narewski

Verwildertes Grundstück am Rotdornring

FDP-Fraktion

Fraktionsvorsitzender

Erich Bolinius

Zum Bind 25

 

An den

Vorstand der

Stadt Emden

 

Verwilderung des Grundstückes Rotdornring 23

Meine Anfragen vom12.5.2010 und vom 29.6.2010

 

Sehr geehrte Herren das Haus auf dem Grundstück Rotdornring 23 wurde im Jahr 2002 gebaut.

Bisher wurde das Haus nicht bezogen. Bereits im Jahr 2010 (siehe untenstehend) habe ich Anfragen bezüglich der Verwilderung und Rattenbefall gestellt. Damals hat Herr Kinzel  am 6.8.2010 mir mitgeteilt, dass ein Rattenbefall nicht festgestellt werden konnte.

Leider hat sich der Zustand lt. den unmittelbaren Anliegern weiter verschlechtert. Das Haus steht nun 15 Jahre leer. Die Anlieger haben mehrfach Ratten und Marder gesichtet. Kann man den Eigentümer nicht anweisen, tätig zu werden? Eigentum verpflichtet doch, wie es so schön heißt.

Wenn Sie seitens der Stadt nichts unternehmen können, was können die unmittelbaren Anlieger unternehmen?

Mit hartelk Gröten

Erich Bolinius

 

Nachstehend Schriftverkehr in dieser leidigen Angelegenheit

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Emden, den 17.7.17

 

Hallo Herr Bolinius,

haben sie die Bilder bekommen?
Man erkennt auf dem einen Bild wo die Marder bzw. Ratten in das Gebäude gelangen.
Auf dem Bild mit der Tür, erkennt man auf der rechten Seite das das Holz der
Wand verschmutzt ist. Auch führt von der Tür ein "Wildpfad" im hohen Gras zu meinem Grundstück.
.
Auch liegt auf dem Podest zerbrochenes Glas. Da auch immer wieder Kinder
von dem daneben liegenden Spielplatz sich auf dem Grundstück aufhalten
ist es für sie sehr gefährlich.

kotrotdornring

Die Bilder mit dem Tierkot habe ich auf meinem Grundstück gemacht.
Fast jeden Tag kann ich den entfernen!
Ich hoffe, dass sie sich jetzt ein besseres Bild von dem Zustand machen können.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Urlaub.

MfG Johann Bohlen


Hallo,


leider muss ich Ihnen mitteilen, dass um das "Doppelhaus", Rotdornring 17, bei mir neben an noch immer katastrophale Zustände herrschen. Dieses Haus ist schon mehrere Male in der EZ vorgestellt worden. Dieser Zustand dauert nun mittlerweile fast 15 Jahre an!


Das "Haus" ist noch immer nicht bewohnt, die Besitzerin macht nichts daran, und lässt es verkommen. Vor ca. drei Wochen habe ich sie angerufen mit der Bitte, dass endlich mal der Rasen gemäht wird. Die Antwort war nur lapidar. Wenn ich mal Zeit habe.

 

Der Rasen ist jetzt ca. teilweise 1,7 Meter hoch und nur durch meine Arbeit wird der Rand zu meinem Grundstück freigehalten. Außerdem ist es ein Paradies für Ratten und Marder.
Wenn sie Fragen haben, können sie mich gerne anrufen.


Gruß Johann Bohlen

26725 Emden

Rotdornring 21

Tel. 32913

 

Unterlagen aus meinem Archiv

Emder Zeitung 24.7.2010  -E-Paper-

 

Bauruine ärgert Nachbarn

Anwohner wollen sich verwahrlostes Grundstück nicht länger gefallen lassen.

Von MARTEN KLOSE

0 49 21 / 89 00 419

 

Emden. Ein unbewohntes Haus in einem zugewucherten Garten ärgert schon seit Jahren die Anwohner im Borssumer Rotdornring. Jetzt sind zwei Anlieger an die Öffentlichkeit getreten, weil sie den Zustand des Grundstückes nicht länger hinnehmen wollen.

„Es kann so einfach nicht mehr weitergehen“, sagte der direkte Nachbar Johann Bohlen in einem Gespräch mit der Emder Zeitung. Er spreche stellvertretend für viele Nachbarn im Rotdornring. „Leute, die durch unsere Straße fahren, schütteln wegen der Bauruine doch nur noch mit dem Kopf.“ Auch Nachbar Stefan Onnenga ärgert sich über das von hohem Unkraut bewachsene Grundstück. Ein Baum wuchere sogar schon auf die Straße und behindere die Sicht für die Autofahrer.

Mehrere Gespräche mit dem Hauseigentümer hätten nur wenig gebracht. Das letzte Mal habe der Besitzer im Frühjahr letzten Jahres das hohe Unkraut gestutzt.

Problematisch finden die Nachbarn auch den baufälligen Zustand des hölzernen Schwedenhauses. Stefan Onnenga vermutet, dass das Gebäude nicht einmal von einem Architekten geplant worden sei. „Das Haus ist richtig windschief und die Ziegel kommen auch schon bald runter.“

 

Verwuchert 

Die beiden Borssumer befürchten nun, dass sich Kinder auf dem Baugrund verletzen könnten. Denn ein Spielplatz grenzt direkt an das Haus. „Das verwucherte Gelände lockt doch Kinder an“, sagte Bohlen. Vor Kurzem hätten außerdem Jugendliche versucht, dort ein Lagerfeuer zu entfachen. Gegen solch eine Gefahr sei das auf sein Grundstück herüberwachsende Unkraut noch harmlos.

Besonders ärgerlich findet Bohlen, dass der Zustand des Hauses gegen Klauseln im Grundstückskaufvertrag verstoße, der für alle Bauherrn im Rotdornring gelte.

Im Vertrag, der in Auszügen der Emder Zeitung vorliegt, steht, das Grundstück müsse innerhalb von zwei Jahren bebaut und für Wohnzwecke benutzt werden. Zum einen sei der Baugrund erst viel später bebaut worden, zum anderen wohne bis heute niemand in dem Haus. „Da kann man auch nicht drin leben, das sieht aus wie ein besserer Pferdestall“, findet Onnenga.  

Keinen Einfluss 

Die Emder Bau und Boden GmbH, die die Grundstücke verkauft hatte, habe auch keinen Einfluss auf den Eigentümer, wie Geschäftsführer Jochen Eichhorn auf Anfrage der Emder Zeitung mitteilte. Nachdem das Haus gebaut worden ist, könne der Immobilienbesitzer mit seinem Grund und Boden machen, was er wolle. Allerdings habe man dem Eigentümer auch angeboten, das Grundstück zurückzukaufen. Das sei jedoch nicht zustandegekommen. „Wir haben jetzt nichts mehr mit dem Grundstück zu tun“, so Diplom-Ingenieur Eichhorn.

Die Nachbarn im Rotdornring fühlen sich alleingelassen. Das leer stehende Gebäude habe mittlerweile auch schon allerlei Ungeziefer angezogen, wie Bohlen gesehen haben will. „So ein leeres Holzhaus ist für Ratten doch das reinste Paradies.“

„Es muss jetzt wirklich etwas geschehen“, forderte Bohlen. Auch der Emder FDP-Fraktionsvorsitzende Erich Bolinius wurde schon eingeschaltet. Er hat die Stadtverwaltung gebeten, die Angelegenheit wegen der Rattenplage und des auf die Straße wachsenden Baumes zu prüfen.

Die Eigentümerin sagte auf Anfrage der Emder Zeitung, dass man Kostenvoranschläge für die Reinigung des Grundstückes einholen werde. Mehr wolle sie nicht zu dem Thema sagen.

Nach Monaten scheint sich jetzt aber doch etwas an dem Grundstück zu tun: Bohlen meldete gestern, dass momentan das hohe Gras und die Büsche gestutzt werden. „Das baufällige Haus bleibt aber“, ärgert sich der Borssumer.

 

 


 

Erich Bolinius

FDP-Fraktion

 

Emden, den 29.6.2010

 

An den

Vorstand der Stadt Emden

 

Anfrage wg. Rotdornring 23 in Borssum vom 12.5.2010

 

Sehr geehrte Herren,

ich hatte Ihnen schon vor ein paar Tagen gebeten, mir eine Antwort zukommen zu lassen.

Heute habe ich einen erneuten Ortstermin gehabt. Der Zustand vor und auf dem Grundstück hat sich verschlechtert, wie Sie aus den beiliegenden 3 Fotos sehen können.

Die Anlieger drängen auf ein Einschreiten.

Bitte, teilen Sie mir mit, wie Sie die Angelegenheit sehen und ob Sie rechtlich etwas unternehmen können. Wg. des Busches, welches auf dem Bürgerstein ragt, auf jeden Fall.

Mit Gruß

Erich Bolinius

  


 

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An den

Vorstand der Stadt Emden

 

Emden, den 12.5.2010

 

An den

Vorstand der Stadt Emden

 

Anfrage wegen Fertigstellung eines Hauses am Rotdornring

 

Sehr geehrte Herren,

in unseren Bürgersprechstunden oder auch telefonisch berichten Bürger immer wieder, dass Nachbarn ihre Gärten verwildern lassen und sich dadurch Unkraut auf ihr eigenes Grundstück breit macht.

Fast immer müssen wir dann sagen, dass solche Auseinandersetzungen nur zivilrechtlich geklärt werden können.

In dem nachstehenden Fall sieht die Angelegenheit u. E. etwas anders aus.

Auf dem Grundstück Rotdornring Nr. 23, direkt neben dem Kinderspielplatz steht ein rotes Holzhaus mit einem schief eingedeckten Dach. Mit dem Bau dieses Holzhauses soll vor acht Jahren begonnen worden sein, ist aber bis heute noch nicht fertig gestellt. Auf dem Grundstück wuchert teilweise hohes Unkraut. Die Äste eines „wilden Baumes“ reichen auf die Straße. (In Einzelnen siehe anliegende Fotos)

Die unmittelbaren Anlieger sind natürlich sauer über diesen Zustand und fordern ein Einschreiten – auch wegen einer Rattenplage.

Sie berufen sich darauf, dass innerhalb von fünf Jahren ein Haus in diesem Bebauungsgebiet lt. Vertrag bezugsfertig sein muss. Das sei nicht der Fall.

Der Bauträger, EBB, sei schon eingeschaltet worden, aber ohne Erfolg.

Namens meiner Fraktion bitte ich um Überprüfung.

Mit freundlichen Grüßen

Erich Bolinius