Freie Demokraten - Kreisverband der FDP Emden
Kreisverband der FDP
in der Seehafenstadt Emden

22.01.2018 von Freddy Narewski

Freibad Borssum

eboli

Erich Bolinius

Fraktionsvorsitzender
FDP-Fraktion

 

Emden, den 22.1.18

 

 

Freibad Borssum

 

Heute erscheint in der Ostfriesen Zeitung ein Bericht über das Freibad Borssum. Da beschwert sich der Ortsverein Süd, dass er keinerlei Informationen über den aktuellen Stand hat. Über diese Aussage kann man nur staunen. Es stellt sich die Frage, ob innerhalb der SPD in Emden keine Kommunikation stattfindet. Die Fraktionen haben sich bekanntlich geeinigt, die Sanierung im Gesamtwert von rund 625.000 Euro durchzuführen. Die Mittel wurden bereitgestellt. Mehrfach ist hierüber öffentlich diskutiert worden. Am 4. Januar 2018 hat der Runde Tisch – unter anderem waren alle Fraktionen beteiligt – unter der Leitung von Horst Jahnke getagt. Es wurde vom Runden Tisch angeregt, den Planungsauftrag für die Sanierung zu erteilen. Am 15. Januar 2018 hat der Verwaltungsausschuss diese Empfehlung umgesetzt und den Planungsauftrag erteilt. Worum es in diesem Auftrag geht, dürfte den interessierten Emdern und damit auch dem Vorstand des Ortsvereins hinlänglich bekannt sein.

 

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Emder Zeitung vom Donnerstag, 14. Dezember 2017, Seite 1

Freibad: Zehn Planer sollen Ideen liefern

Nächster Schritt für Sanierung in Borssum

Von Marten Klose s 0 49 21 / 89 00-431

Emden. Die abgespeckte Sanierung des Borssumer Freibads soll mit Tempo vorangetrieben werden: Jetzt hat die Stadt gleich zehn Planungsbüros eingeschaltet, die Vorschläge machen sollen, wie die Badeanstalt möglichst effektiv wieder auf Vordermann gebracht werden kann. Bereits Anfang Januar will die Stadt die Entwürfe gemeinsam mit dem runden Tisch auswerten und sich für eine Variante entscheiden. Dann soll so rasch wie möglich ein Sanierungs-Zeitplan erstellt werden. Das kündigte Erster Stadtrat Horst Jahnke am Dienstag im Sportausschuss an.

Nachdem klar war, dass die große Sanierungsvariante aus finanziellen Gründen auf Eis gelegt werden muss, habe die Stadt innerhalb von nur zwei Tagen zehn Planungsbüros angeschrieben. „Dass das so schnell geht, ist alles andere als selbstverständlich”, lobte Jahnke im Ausschuss seine Mitarbeiter.

Die Kosten für die Arbeit der beauftragten Planungsbüros - die genaue Summe wurde nicht genannt - sei bereits im Budget eingerechnet und komme nicht „on top”, versicherte Jahnke. „Wir warten nun auf die Rückläufer.” Jetzt gelte es, die insgesamt 625 000 Euro, die zur Verfügung stehen, optimal zu nutzen. Eigentlich war geplant, rund 1,7 Millionen Euro in das Bad zu investieren. Doch da macht das Land der Verwaltung einen Strich durch die Rechnung.

Denn wie berichtet hat die Kommunalaufsicht dem Kämmerer signalisiert, dass man kein grünes Licht für den Nachtragshaushalt gibt, in dem ein dicker Posten für die Badsanierung vorgesehen war. Das hatten sich Stadt und runder Tisch anders vorgestellt. „Ich bin auch nicht zufrieden mit der Lösung”, gab Jahnke am Dienstag noch einmal unumwunden zu.

Nun müsse man das Beste aus der Situation machen. Parallel zum Sanierungskonzept werde derzeit mit Hochdruck daran gearbeitet, wie man eine „Attraktivitätssteigerung” des Bades hinbekommen könnte, so Kämmerer Jahnke. Es ist geplant, einen „Freibadverein” zu gründen, der den Betreiber unterstützt.


Emder Zeitung vom Donnerstag, 14. Dezember 2017, Seite 1