Freie Demokraten - Kreisverband der FDP Emden
Kreisverband der FDP
in der Seehafenstadt Emden

20.02.2018 von Freddy Narewski

TKMS bleibt bis Ende 2020 in Emden


FDP-Fraktion
ebolinius

Erich Bolinius

Fraktionsvorsitzender

 

Emden, den 20.2.18

 

PRESSEMITTEILUNG

 

Thyssen-Standort in Emden wird vorerst nicht geschlossen

Die FDP-Fraktion ist erfreut darüber, dass der Emder Standort von ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) in den kommenden drei Jahren nicht geschlossen wird. Zwar ist der  Verlust von 220 Arbeitsplätzen in Emden vorerst abgewendet, aber das Damoklesschwert hängt weiterhin über die Mitarbeiter. Deshalb ist es notwendig, auf allen Wegen zu versuchen, dass der Thyssenkonzern seine Entscheidung zur Schließung des Standortes Emden endgültig rückgängig macht. Die FDP-Fraktion und ich als ehemaliger Nordseewerker werden uns, wie bisher, daran mit aller Kraft beteiligen.

Den bisherigen Akteuren, den Mitarbeitern, den Gewerkschaften, der Stadt Emden und  den vielen Politiker aus allen Parteien, die die Aufschiebung erreicht haben, ist für den Einsatz zu danken.



 

Emder Zeitung  - online – 20.2.2018

TKMS bleibt bis Ende 2020 in Emden

Nach etwa mehr als fünf Stunden war das Ergebnis um die Zukunft des Emder Standortes klar


thyssen ez 20-02-2018 

Die Verhandlungen um den TKMS-Standort in Emden dauerten am Montag lange an. Foto: Mohssen Assanimoghaddam

Emden. Der Emder Standort von ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) wird in den kommenden drei Jahren nicht geschlossen. Die Entscheidung über die Zukunft der Niederlassung ist bis zum 31. Dezember 2020 ausgesetzt. Außerdem wurde vereinbart, dass für einzelne Bereiche bereits bis Ende dieses Jahres „nach Möglichkeit eine gemeinsame Lösung” gefunden wird. Darauf haben sich die TKMS-Geschäftsführung, der Betriebsrat und die IG Metall gestern Abend nach einem siebenstündigen Verhandlungs-Marathon geeignet. Damit ist der Verlust von 220 Emder Arbeitsplätzen zunächst einmal abgewendet. Wie es nach diesem Aufschub weitergeht, steht damit noch nicht fest. Das hängt offenbar nicht unmaßgeblich davon ab, welche Chancen sich daraus ergeben, dass der Überwasserschiffbau als deutsche Schlüsseltechnologie für den neuen Koalitionsvertrag angekündigt wurde.